Soziale Unterstützung in Familien und Paarbeziehungen

Kurzbeschreibung

Der Partner bzw. die Partnerin stellt für viele Menschen in Paarbeziehungen die wichtigste Bezugsperson dar. Soziale Unterstützung spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden von Familien und Paaren. Gemeinsame solidarische Strukturen können wesentlich dazu beitragen, die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Unser Fachgebiet widmet sich der Untersuchung dieser Unterstützung und analysiert unter anderem, wie sie sich auf die Karriereentwicklung von Individuen auswirken. Darüber hinaus betrachten wir den Einfluss sozialer Unterstützung auf Vereinbarkeitskonflikte, die oft in der Balance zwischen Berufs- und Familienleben entstehen. Mit unseren Erkenntnissen möchten wir dazu beitragen, die Bedeutung von partnerschaftlichen Unterstützungsstrukturen für die persönliche und berufliche Entwicklung sowie das psychische Wohlbefinden hervorzuheben.

 

Veröffentlichungen

Adams, A. & Golsch, K. (2021). Gender-specific patterns and determinants of spillover between work and family: The role of partner support in dual-earner couples, Journal of Family Research, 33(1), 72-98.  doi.org/10.20377/jfr-373

Adams, A., Golsch, K. & Maiwald, K.-O. (2020). Solidarity in Couple Relationships –  A Mixed Methods Approach, Zeitschrift für Soziologie, 49 (2–3), 182–200.  doi.org/10.1515/zfsoz-2020-0016  

Bröckel, M., Busch-Heizmann, A. & Golsch, K. (2015). Headwind or Tailwind: Do Partners’ Resources Support or Restrict a Promotion to a Leadership Position in Germany? European Sociological Review, 31(5), 533–545.  doi.org/10.1093/esr/jcv054

Busch-Heizmann, A., Bröckel, M. & Golsch, K. (2015). An einem Strang ziehen: Beruflicher Aufstieg und Partnerschaft. Beziehungsweise - Informationsdienst des Österreichischen Instituts für Familienforschung. (März), 1–4.

Busch, A., Bröckel, M. & Golsch, K. (2014). Berufliche Aufstiege im partnerschaftlichen Kontext: Zur Bedeutung von Homogamie und sozialer Unterstützung durch den Partner. Zeitschrift Für Familienforschung, 26(1), 3–28.  doi.org/10.3224/zff.v26i1.15913