Profil und Geschichte des Instituts
Das Institut für Sozialwissenschaften besteht seit Gründung der Universität Osnabrück im Jahr 1974 und vereint unter seinem Dach die Fächer Politikwissenschaft und Soziologie. Durch elf Fachgebiete werden die wesentlichen Bereiche der beiden Disziplinen in Lehre und Forschung abgedeckt. Seit 2015 ist das Institut Teil des Fachbereichs Kultur- und Sozialwissenschaften der Universität, der aus den vormals eigenständigen Fachbereichen Sozialwissenschaften sowie Kultur- und Geowissenschaften fusioniert wurde. Seit 2024 ist das Institut im grundsanierten EW-Gebäude direkt auf dem Innenstadt-Campus der Universität um das Osnabrücker Schloss zu Hause.
Das Institut für Sozialwissenschaften bietet ein breites Angebot an Bachelor- und Masterstudiengängen an. Im Bachelorbereich werden die Programme Sozialwissenschaften (B.A.), Europäische Studien (B.A.) sowie Politikwissenschaft und Soziologie jeweils in einer 2-Fach-Bachelorvariante angeboten. Im Masterbereich umfasst das Angebot die Programme Europäisches Regieren (M.A.), Internationale Migration und interkulturelle Beziehungen (M.A.) und das englischsprachige Programm Conflict Studies and Peacebuilding (M.A.). Der Master Soziologie: Dynamiken gesellschaftlichen Wandels wird 2025 durch ein neues Programm Soziologische Zeitdiagnosen (M.A.) abgelöst.
Das Institut ist zudem mit dem fächerübergreifenden Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) verbunden und unterhält mit dem Center for the Study of Conflict and Peace, der Forschungsstelle Japan und dem aus Mitteln der Europäischen Union geförderten Jean Monnet Center of Excellence in European Studies vielfältige interdisziplinäre und institutionelle Kontakte. Darüber hinaus bestehen enge Beziehungen mit außeruniversitären Einrichtungen wie beispielsweise mit der in Osnabrück ansässigen Deutschen Stiftung Friedensforschung.
Das Institut ist national wie international sehr gut vernetzt - das gilt sowohl für Kooperation in der Forschung als auch für die Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten im Rahmen von Austauschprogrammen. Das Institut unterhält allein über 40 Erasmus-Kooperationen und verfügt über weitere Verbindungen zu Universitäten, um seinen Studierenden interessante Studienplätze in und außerhalb von Europa anbieten zu können.