Prof. Dr. Katrin Golsch

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Seit 2015 bin ich Professorin für quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse an der Universität Osnabrück. Zuvor war ich an der Universität Bielefeld und der Universität zu Köln tätig.

In der Forschung konzentriere ich mich insbesondere auf die Analyse von Längsschnittdaten und beschäftige mich mit Themen wie Work-Life-Balance, sozialer Unterstützung in Partnerschaften und der Inanspruchnahme von Kinderkrankentagen.

In meiner Lehre lege ich großen Wert darauf, aktuelle Daten sowie praxisnahe Beispiele zu nutzen. Mein Ziel ist es, Studierende zu befähigen, empirische Ergebnisse zu verstehen, zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen, und ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene empirische Arbeiten zu erstellen.

 

Prof. Dr. Katrin Golsch

Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse

Tel.: +541 969 4207
katrin.golsch@uni-osnabrueck.de

Raum: 15/302
Fachbereich 1: Kultur- und Sozialwissenschaften
Seminarstraße 20
49074 Osnabrück

Sprechzeiten: Bitte tragen Sie sich im Stud.Ip für einen freien Termin ein.

Sprechstunde

Keine Sprechstunden vorhanden.

Ringvorlesung im Sommersemester 2025

Im Rahmen unserer Ringvorlesung „Gesellschaft verstehen“ bieten wir acht spannende Vorträge, die sich mit Methoden und Perspektiven der Sozialstrukturanalyse beschäftigen. Weitere Informationen finden Sie  hier.


Publikationen

Golsch, K., & Adams, A. (2025). Sleep duration, work-to-family conflicts and telecommuting: a mediation analysis among German mothers and fathers. doi.org/10.1080/13668803.2025.2455660

Akademische Abschlüsse
  • 2004   Promotion an der Universität Bielefeld
  • 1999   Diplom in Soziologie an der Universität Bielefeld
Wissenschaftlicher Werdegang
  • Seit 09/2015   Professorin für Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse, Universität Osnabrück
  • 2014 – 2015     Vertretung der Professur für Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse, Universität Osnabrück
  • 2009 – 2014     Akademische Rätin, Sozialstruktur und soziale Ungleichheit, Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld
  • 2009 –2009     Wissenschaftliche Mitarbeiterin BMBF-Projekt „Gelingende Transitionen an den Schnittstellen Schule-Studium und Studium-Beruf durch       anschlussfähige Interventionen in der Hochschuldidaktik“, Fachhochschule Bielefeld
  • 2008 –2009     Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt „Nationales Bildungspanel“, HIS Hochschul-Informations-System GmbH
  • 2004 – 2008    Wissenschaftliche Assistentin, Lehrstuhl für Empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Universität zu Köln
  • 2003 –2004     Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,  Universität zu Köln
  • 2002 –2003    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialpsychologie,  Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld
  •  1999 – 2002  Wissenschaftliche Mitarbeiterin, „GLOBALIFE” Projekt (Life Courses in the Globalisation Process), Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld

Meine Forschung konzentriert sich derzeit auf drei Bereiche:


Inanspruchnahme von Kinderkrankentagen und berufliche Folgen

Die Betreuung eines erkrankten Kindes stellt für viele berufstätige Eltern eine besondere Herausforderung dar. Trotz der Alltäglichkeit dieses Phänomens bleibt die Inanspruchnahme von Kinderkrankentagen sowie die innerpartnerschaftliche Verteilung und die beruflichen Folgen der Betreuung kranker Kinder ein bislang wenig beleuchtetes Thema. Unser Fachgebiet hat sich zum Ziel gesetzt, diese Aspekte näher zu untersuchen. Durch unsere Erkenntnisse möchten wir dazu beitragen, diese wichtige Thematik stärker in den Diskurs zu bringen und praktikable Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu entwickeln.


Vereinbarkeitskonflikte zwischen Familie und Beruf

In einer zunehmend komplexen Arbeitswelt sehen sich viele Menschen der Herausforderung gegenüber, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. In diesem Kontext widmet sich unser Fachgebiet intensiv den Konflikten, die aus dem Versuch entstehen, diese beiden Lebensbereiche zu vereinbaren. Wir untersuchen unter anderem den Einfluss partnerschaftlicher Unterstützungsstrukturen und flexibler Arbeitsarrangements auf diese Vereinbarkeitskonflikte. Darüber hinaus analysieren wir die gesundheitsrelevanten und familiären Konsequenzen, die aus diesen Herausforderungen resultieren, sowie die Bewältigungsstrategien der Betroffenen. Unser Ziel ist es, wertvolle Impulse zu liefern, um die Gestaltung beider Lebenswelten zu verbessern.


Soziale Unterstützung in Familien und Paarbeziehungen

Der Partner oder die Partnerin ist für viele Menschen in Paarbeziehungen die wichtigste Bezugsperson. Soziale Unterstützung spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden von Familien und Paaren. Gemeinsame solidarische Strukturen können maßgeblich dazu beitragen, die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Unser Fachgebiet widmet sich der eingehenden Untersuchung dieser Unterstützung und analysiert unter anderem, wie sie sich auf die Karriereentwicklung von Individuen auswirkt. Zusätzlich betrachten wir den Einfluss sozialer Unterstützung auf Vereinbarkeitskonflikte, die oft in der Balance zwischen Berufs- und Familienleben entstehen. Mit unseren Erkenntnissen möchten wir die Bedeutung partnerschaftlicher Unterstützungsstrukturen für die persönliche und berufliche Entwicklung sowie das psychische Wohlbefinden hervorheben.


Weitere Details zu Forschungsaktivitäten in meinem Fachgebiet finden Sie  hier.

Buchveröffentlichungen
  • Giesselmann, M. / Golsch, K./ Lohmann, H. / Schmidt-Catran, A. (Hrsg.), 2017: Lebensbedingungen in Deutschland in der Längsschnittperspektive, Wiesbaden: Springer VS,  https://www.springer.com/de/book/9783658192051.

  • Andreß, H.J. / Golsch, K. / Schmidt, A., 2013: Applied Panel Data Analysis for Social and Economic Surveys. Springer-Verlag,  https://www.springer.com/de/book/9783642329135.

  • Blossfeld, H.-P. / Golsch, K. / Rohwer, G., 2007: Event History Analysis with Stata. Mahwah: Erlbaum.

  • Golsch, K., 2005: The Impact of Labour Market Insecurity on the Work and Family Life of Men and Women. A Comparison of Germany, Great Britain and Spain. Europäische Hochschulschriften, Reihe 22: Soziologie. Frankfurt a.M.: Peter Lang.

 

Aufsätze in referierten Zeitschriften
  • Adams, A./ Golsch, K., 2022: Consequences of Work-to-Family Conflicts for Parental Self-Efficacy - The Impact of Gender and Cultural Background in Germany, Journal of Family Issues, online first.  https://doi.org/10.1177/0192513X221106729
  • Adams, A./ Golsch, K., 2022: Employed parents’ reactions to work-family conflicts: Adaptive strategies of scaling back in Germany . Journal of Family Research https://doi.org/10.20377/jfr-712
  • Golsch, K./ Seegers, M., 2020: Perceptions of Technological Change at Work through a Gender Lens, Gender a výzkum / Gender and Research 21, 2, 32-58.
  • Adams, A./ Golsch, K., 2020: Gender-specific patterns and determinants of spillover between work and family: The role of partner support in dual-earner couples, Journal of Family Research https://doi.org/10.20377/jfr-373.
  • Adams, A./ Golsch, K./ Maiwald, K.-O., 2020: Solidarity in Couple Relationships –  A Mixed Methods Approach, Zeitschrift für Soziologie 2020; 49(2–3): 182–200,  https://doi.org/10.1515/zfsoz-2020-0016.
  • Pruisken, H./ Golsch, K./ Diewald, M., 2016: Berufliche Aspirationen von Jugendlichen als Ergebnis geschlechtsspezifischer elterlicher Ungleichbehandlung, Zeitschrift für Familienforschung/Journal of Family Research, 28, 1, 65-86,  https://doi.org/10.3224/zff.v28i1.22921.
  • Bröckel, M./ Busch-Heizmann, A. / Golsch, K., 2015: Headwind or Tailwind: Do Partners' Resources Support or Restrict Promotion to a Leadership Position in Germany?, European Sociological Review, 31, 5, 533-545,  10.1093/esr/jcv054.
  • Busch, A. / Bröckel, M. / Golsch, K., 2014: Berufliche Aufstiege im partnerschaftlichen Kontext - Zur Bedeutung von Homogamie und sozialer Unterstützung durch den Partner, Zeitschrift für Familienforschung/Journal of Family Research, 1, 3-28,  https://doi.org/10.3224/zff.v26i1.15913.
  • Golsch, K., 2011: La flessibilità come principio guida: conseguenze sull’inserimento lavorativo, i piani di vita individuali e le decisioni legate alla formazione di una famiglia da parte dei giovani in Gran Bretagna, SOCIOLOGIA DEL LAVORO 124, 58-74. 
  • Golsch, K., 2003: Employment Flexibility in Spain and its Impact on Transitions to Adulthood. Work, Employment & Society 17: 691-718,  https://doi.org/10.1177/0950017003174005.
  • Simó, C. / Golsch, K. / Steinhage, N., 2002: Increasing uncertainty in the Spanish labor market and entry into parenthood, In: GENUS, LVIII, 1, S. 77-119.
 
Buchbeiträge
  • Schwarz, A. / Adams, A. / Golsch, K., 2023: Does Telework Mediate the Impact of Occupational Status on Work-to-Family Conflicts? An Investigation of Conditional Effects of Gender and the COVID-19 Pandemic, in: Abendroth, A.-K. / Lükemann, L. (Ed.) Flexible Work and the Family (Contemporary Perspectives in Family Research, Vol. 21), Emerald Publishing Limited, Bingley, pp. 101-127.  https://doi.org/10.1108/S1530-353520230000021004
  • Golsch, K. / Abendroth, A. (2017): Dynamiken subjektiver Erwerbsprekarität in der späten Erwerbsphase, S. 207-223 in: Giesselmann, M. / Golsch, K./ Lohmann, H. / Schmidt-Catran, A. (Hrsg.): Lebensbedingungen in Deutschland in der Längsschnittperspektive, Wiesbaden: Springer VS. 
  • Golsch, K., 2008: Youth Unemployment in Western Europe: The Effects of Individual, Market, and Institutional Factors. S. 29-49 in: H.-P. Blossfeld / S. Buchholz / E. Bukodi / K. Kurz (Hrsg.), Young Workers, Globalization and the Labor Market: Comparing Early Working Life in Eleven Countries. Cheltenham / Northampton: Edward Elgar.

  • Golsch, K., 2006: Women’s Employment in Britain. S. 275-301 in: H.-P. Blossfeld / H. Hofmeister (Hrsg.), Globalization, Uncertainty, and Womens Careers: An International Comparison. Cheltenham / Northampton: Edward Elgar.

  • Golsch, K., 2006: Men’s Labor Market Mobility in Britain. Globalization, Labor Market Flexibility, and Job Insecurity. S. 299-327 in: H.-P. Blossfeld / M. Mills / F. Bernardi (Hrsg.), Globalization, Uncertainty and Men’s Careers: An International Comparison. Cheltenham / Northampton: Edward Elgar.

  • Simó, C. / Golsch, K. / Bonmatí, A., 2006: Globalization and men’s mid-career occupational mobility in Spain, in: Blossfeld, H.-P./Mills, M./Bernardi, F. (Hrsg.): Globalization, Uncertainty and Men’s Careers: An International Comparison, S. 418-456. Cheltenham, UK und Northampton, MA, USA/Edward Elgar

  • Golsch, K. / Haardt, D. / Jenkins, S., 2006: Late careers and career exits in Britain, in: Blossfeld, H.-P./Buchholz, S./Hofäcker, D. (Hrsg.): Globalization, Uncertainty and Late Careers in Society, S. 183-209. London/Routledge.

  • Golsch, K., 2006: Zum Einfluss von Marktfaktoren, institutionellen und individuellen Faktoren auf Jugendarbeitslosigkeit in Westeuropa – Analysen mit Zeitreihen und Paneldaten des europäischen Haushaltspanels, in: Forschungsdatenzentrum der Statistischen Länder (Hrsg.): Amtliche Mikrodaten für die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, S. 107-123. Düsseldorf/Statistische Ämter der Länder.

  • Kurz, K. / Steinhage, N. / Golsch, K., 2005: Case Study Germany: Global Competition, Uncertainty and the Transition to Adulthood. S. 51-82 in: H.-P. Blossfeld / E. Klijzing / M. Mills / K. Kurz (Hrsg.), Globalization, Uncertainty and Youth in Society. London / New York: Routledge.

  • Francesconi, M. / Golsch, K., 2005: The Process of Globalisation and Transitions to Adulthood in Britain, in: Blossfeld, H.-P./Klijzing, E./Mills, M./Kurz, K. (Hrsg.): Globalization, Uncertainty and Youth in Society, S. 249-276. London/ New York/Routledge.

 
Buchbesprechungen
 
  • Golsch, K., 2005: Buchbesprechung von "Leben neben der Wohlstandsgesellschaft. Familien in prekären Lebenslagen", W. Bien und Alois Weidacher (Hg.), Schriften des Deutschen Jugendinstituts: Familien-Survey Band 12. Wiesbaden: VS VErlag für Sozialwissenschaften 2004, 255 Seiten. In: KZfSS, 57, 4, 744-746.

  • Golsch, K., 2002: Buchbesprechung von "Transitions to Adulthood in Europe", M. Corijn und E. Klijzing (Hrsg.), Kluwer Academic Publishers, Dodrecht/Boston/London, 2001, xvi + 340 Seiten. In: European Journal of Population, 18, 1, 85-87.



Andere Veröffentlichungen (Auswahl)
  • Golsch, K. / Bröckel, M. / Pruisken, H. 2013: Measuring social support within partnerships: proposal for a short survey instrument. In: SFB 882 Technical Report Series. Vol 03. Bielefeld: DFG Research Center (SFB) 882 From Heterogeneities to Inequalities; 2013.

  • Bröckel, M. / Busch, A, / Golsch, K. 2013: Headwind or Tailwind — Do Partner’s Resources Support or Restrict a Promotion to a Leadership Position in Germany? In: SFB 882 Working Paper Series. 14 Bielefeld: DFG Research Center (SFB) 882 From Heterogeneities to Inequalities.

  • Golsch, K. 2012. Shall I help you my dear? Examining variations in soical support for career advancement within partnerships, in: SOEP paper 523. Berlin: DIW.

  • Golsch, K., 2006: Ereignisanalyse in Stata 9. How-To-Skript zum Workshop des Zentrums für Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung, Universität zu Köln, 20.-21. Juli 2005. Aktualisierte Fassung für Stata 9

  • Golsch, K., 2000: Im Netz der Sozialhilfe - (auf-)gefangen? Eine Verlaufsdatenanalyse zur Dynamik von Armut in Bielefeld In: - Forschungsprojekte zur Region, Diskussionspapier Nr. 10 . Bielefeld/Bielefeld 2000plus